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Dipl.-Ing. Ralf
Sonntag - Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur -
Vermessungsbüro |
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Die nachstehende Definition
eines Vermessers stammt aus einem Schüleraufsatz
und ist erschienen im "Canadien Surveyor" vom Dezember
1970. Ein Vermesser ist etwas, das im Wald herumkriecht und nach kleinen Pfählen und Steinen Ausschau hält. Wenn er sie gefunden hat, veranstaltet er eine Art irren Tanz um sie mit einer verrückt aussehenden, dreibeinigen Krücke, an die er sich anlehnt und die er hin und wieder anschaut. Wenn er Pfähle nicht findet, läuft er den ganzen Tag herum als sei er verwirrt. Manchmal sieht man die Vermesser, plattgefahren von Autos, an der Straße liegen, vor allem im Sommer, wenn all die Verrückten auch draußen sind. Ein Vermesser
hat ein großes Auge und ein kleines zusammengekniffenes. Er kann nicht lesen, da er immer etwas zwischen verschiedenen Gegenständen misst, dann schreibt er eine Zahl auf, in einem kleinen Buch, die verschieden ist von dem, was auf seiner kleinen Karte steht. Er misst immer zu einem Pfahl oder einem Stein, bleibt kurz zuvor stehen und setzt einen anderen Pfahl oder Stein ein. Er ist nicht allzu klug, weil er immer Zeichen auf Bürgersteinen und Straßen macht, damit er seinen Weg zurück findet. Seine Hosen sind immer verschlissen vom Salz der Steine und seine Schuhe sehen aus, als ob sie aus Schlamm gemacht seien. Die Leute starren ihn an, Hunde hetzen ihn und er sieht immer heruntergekommen aus. Ich weiß nicht, warum überhaupt jemand Vermesser sein will. Was ist, wenn sich ein Vermesser vermessen hat? Er weiß dann, wie groß er ist.
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